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Die Klärung der ersten zu klärenden Frage

Anreise nach Olympos

Da es jetzt nur noch wenige Stunden sind, bis ich am Flughafen Karpathos stehe und einen Mietwagen übernehme, habe ich mich nun gesputet, ein paar Optionen im Reiseführer zu eruieren, auf welchem Weg ich denn Olympos erreiche. Nein, das ist weder Olympia noch der Olymp, sondern ein Dorf im Norden von Karpathos, was wiederum eine griechische Insel zwischen Kreta und Rhodos ist.

Was sagt eigentlich der Routenplaner  von Google Maps dazu?KarpathosAirport-Olympos-Routen

Klar ist der Weg von Spóa in der Mitte der Insel bis nach Olympos, da es für diesen Abschnitt nur eine Straße gibt.

Ansonsten gibt es für den Abschnitt vom Flughafen bis Spóa links die Westroute – welche der Routenplaner als geringfügig schneller bevorzugt – und rechts die Ostroute.

Da fällt mir die Entscheidung auch nicht schwer, denn ich ziehe nach zwei Tagen an einen Ort an der Westküste um. Also bietet es sich an, auf dem Rückweg von Olympos die Westroute zu wählen und damit also auf dem Hinweg vom Flughafen nach Olympos die…

Ostroute

Da ich schon recht früh am Morgen lande, habe ich für ganze Fahrt etwa fünf bis neun Stunden Zeit, denn vorher ist ohnehin kein Check-In im Hotel möglich. Also gibt es einige Gelegenheiten für Zwischenstopps, wenn die reine Fahrzeit nur knapp anderthalb Stunden ist.

Laut Reiseführer liegen die folgenden mehr oder weniger sehenswerten Orte auf der Strecke (oder fast auf der Strecke):

 

Afiártis

Afiarti

Afiártis und seine Strände sind das Surferparadies auf Karpathos und eines der besten Surfgebiete in Europa überhaupt. Mancher soll bei dem Versuch, sich dort einen netten entspannten Strandtag zu machen, angesichts des Windes gleich wieder eingepackt haben.

Die Strände haben da lustige Namen – „Speed Lagoon“, „Gun Bay“, „Paradise Bay“ – und sind entsprechend den dortigen Windverhältnissen Schwierigkeitsgraden für Surfer zugeordnet.

Also gebongt, das ist der erste Stopp, zumal in der Bucht ein schöner, gestrandeter, verrosteter und verrotteter türkischer Frachter liegen soll.

Lakkí und Amopí

LakkiAmoopiDas sind zwei der beliebtesten Badeorte auf Karpathos mit angeblich sehr schönen Sandstränden. Wenn da auf den ersten Blick mehr zu sehen ist als Hotelbauten, mache ich einen Stopp. Eventuell könnte ich kurz die beiden Kirchen – die Apostelkirche in Amopí auf einer ins Meer hinausragenden Landzunge und die Georgskirche in Lakkí – besuchen.

Eventuell weiche ich ja von der Routenplanerstrecke ab und fahre stattdessen diese lange Straße am Nordufer der Bucht entlang.

Pigádia

Das ist die Hauptstadt von Karpathos, auch einfach Karpathos genannt. Da das Städtchen aber einen Ausflug für sich an einem der nächsten Tage wert ist, fahre ich entweder vorbei oder halte nur kurz, vielleicht für eine kurze Mittagspause und ziehe mir schnell zwei, drei Flaschen Ouzo vor der Weiterfahrt rein.

Apéri

Das reichste Dorf der Insel, dem Auswanderer nach Amerika und später wieder Heimkehrer von ebenda Wohlstand gebracht haben. Stattliche Villen, Luxuskarossen und eine Bischofskirche. Der Ort kann sich offenbar auch einen Fußballplatz leisten.

Aperi

Ich glaube, da werde ich einen Halt machen, vor allem weil das Foto des Ortes im Reiseführer sehr schön aussieht.

Acháta

Das ist nur ein Strand, den man von Apéri aus über eine 4 km lange Straße erreicht. Ich weiß nicht, ob dafür die Zeit reichen wird, und für ein Bad wahrscheinlich schon gar nicht. Vielleicht schiebe ich das auf einen anderen Tag, oder besuche den Strand gar nicht.

Katódio, Káto Láko und Makrís Gialós

Eine kleine Siedlung und zwei Strände, die nur über eine steile Schotterstraße, per Boot oder zu Fuß an der Küste entlang zu erreichen sind. Nun ja, ein potentieller Ruin des Mietwagens am ersten Tag muss nicht unbedingt sein. Das werde ich überspringen.

Mertónas

Für Μυρτωνας habe ich drei transkribierte Schreibweisen gesehen: Mertónas, Myrtonas und Mirtonas, wahlweise mit und ohne Akzente. Das scheint aber auch schon das interessanteste an diesem Ort zu sein, abgesehen von einer Kapelle und… einem Platz mit einer sprudelnden Quelle. Also gut, die muss ich dann doch sehen!

Kirá Panagiá

RouteKiraPanagiaSoll einer der malerischsten Orte und Strände der Insel sein, wenn auch mittlerweile mit vielen Hotels versehen, aber es scheint etwas abgelegen von der Route zu liegen und mit einem nicht geländegängigen Auto nur über eine einzige Straße – von Apéri aus via Katódio – zu erreichen zu sein. Den Weg von Mertónas aus sieht Google Maps jedenfalls als Fußweg an (also vermutlich eine Schotterstaubpiste).

Das muss ich entscheiden, wenn es soweit ist. Möglicherweise ist auch hier der Umweg wieder zu groß.

Ápella

Ebenfalls schöner Strand, den man über eine kürzere Asphaltstraße erreichen kann als die nach Kirá Panagiá. Vielleicht ist das eher eine Option. Was Kirá Panagiá und Ápella angeht, sieht es jedenfalls nach Entweder – Oder aus. Oder diese Strände an der Ostküste werden eine Extratour.

Spóa

Spóa liegt an der schmalsten Stelle der Insel und soll Ausblicke in beide Richtungen – zur West- und zur Ostküste – bieten. Der Preis für diesen exponierten Aussichtspunkt ist allerdings ein stetiger heftiger Wind, den verschiedene Windmühlen ausnutzen (oder ausnutzten?). Da ich auf der Rückfahrt von Olympos aber wieder zwangsläufig durch den Ort komme, könnte ich auch dann dort eine kurze Pause machen.

Ágios Nikólaos

Es gibt eine etwa 6 km lange serpentinenreiche Asphaltstraße von Spóa hinunter nach Ágios Nikólaos, einem ruhigen Küstenstreifen an der Ostküste mit einem kleinen Naturhafen, einer Kapelle in der Nähe, die auf den Ruinen einer frühchristlichen Basilika errichtet wurde, und einer weiteren Kapelle, die Johannes dem Täufer geweiht ist. Wahrscheinlich ist auch hier der Umweg zu groß.

Auf dem Rest der Strecke scheinen bis Olympos keine Orte mehr zu liegen, abgesehen von Außensiedlungen, die durch Stichstraßen von der Hauptstraße zur Küste erreicht werden können. Da werde ich höchstens noch auf der Strecke ab und zu anhalten, um ein Foto zu schießen.

Zusammenfassend sind also die folgenden sicheren Stopps geplant:

  • Afiártis
  • Lakkí und Amopí
  • Apéri
  • Mertónas

Alles andere ergibt sich je nach verfügbarer Zeit. Ein Halt in Spóa ist wahrscheinlich, vielleicht auch einer an einem der Strände an der Ostküste.

Am späten Nachmittag oder abends ist ja auch noch etwas Zeit für einen ersten Bummel durch Olympos. Aber die Details dafür bleiben ungeplant.

 

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