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Rhodos – Tag 3

Petaloúdes – Kamirós – Kritiniá – Monólithos – Apolakkía – Kattaviá

Den Umzug von Rhodos-Altstadt nach Lahaniá im Süden der Insel, wo ich nach der Übernahme eines Mietwagens an der alten Stadtmauer eine Unterkunft für die nächsten zwei Tage vorgesehen hatte, habe ich mit dem Besuch verschiedener Orte auf der Strecke verbunden.

Petaloúdes (Tal der Schmetterlinge)

Petaloúdes, das Tal der Schmetterlinge, ist eines der bekanntesten und beliebtesten Ausflugsziele auf Rhodos. Amberbäume in diesem Tal enthalten ein Harz, das Schmetterlinge lieben, weshalb sie hier im Sommer zu Tausenden vorkommen.

Petaloudes

Die Jahreszeit war jedoch noch ein wenig zu früh, und wenig Zeit hatte ich auch, um in der Mittagshitze tiefer in das Tal einzudringen. Daher habe ich nach wenigen Fotos vom Rand des Tals aus und bei einem wilden Konzert hunderter Grillen meine Fahrt fortgesetzt.

Theológos

TheologosPowerPlant

Nach einem kurzen Zwischenstopp in Theológos auf dem Weg zur Westküste mit wunderbarem Ausblick auf das schöne qualmende Elektrizitätswerk der Insel ging die Fahrt weiter zur Ausgrabungsstätte des antiken Kamirós.

Antikes Kamirós

Kamirós war eine der drei Städte, welche die Insel schon vor der Gründung von Rhodos beherrscht haben. Die Ausgrabungsstätte ist recht groß und vermittelt einen Eindruck aller Bereiche der antiken Stadt – der öffentlichen Gebäude im unteren Bereich, der eigentlichen Wohnbezirke in der Mitte und der Tempelanlagen auf einem Plateau über der Stadt.

Kamiros2

Die Stadt befindet sich in sanfter Hanglage hoch über der Westküste mit einem fantastischen Blick über die Ägäis.

Kamiros1

Bei einem Erdbeben im 2. Jahrhundert n. Chr. wurde die Stadt fast völlig zerstört.

Kamirós Skála

KamirosSkala

Nach einem Stopp in einer Taverne im kleinen Hafenort Kamirós Skála, von dem aus Ausflugsboote auf die kleine Nachbarinsel Chálki ablegen, habe ich einen Abstecher zur auf einem nahen Hügel gelegenen Burg Kritiniá Castle gemacht.

Kritiniá Castle

Diese Burg ist eine alte Johanniterfestung, deren Ruinen in einem noch einigermaßen erhaltenen Zustand sind. Man hat von ihrer erhobenen Position aus einen weiten Blick ins Innere der Insel sowie über die Westküste.

KritiniaCastle1

Der Blick eröffnet sich bis zu den kleineren, meist unbewohnten Nachbarinseln von Rhodos.

KritiniaCastle2

Kritiniá

Auf dem Weg zur nächsten Burg an der Westküste fährt man ein Stück durch die Berge und passiert Kritiniá.

Kritinia

Monólithos Castle

Monólithos Castle ist eine weitere Johanniterburg, die hoch auf einem Felsen über der Westküste thront.

MonolithosCastle2

Schon die Straße zur Burg bietet spektakuläre Ausblicke über die Ägäis, weshalb das letzte Stück auch mit kleinen Verkaufsständen mit lokalen Produkten und Souvenirs gespickt ist, die sich selbst über die Fußwege für das letzte Stück zur Burg fortsetzen, um die in Bussen hier ankommenden Touristen abzufangen.

MonolithosCastle

Monólithos

Auf dem Rückweg von der Burg zur Hauptstraße in Richtung Süden kommt man am namensgebenden Dorf Monólithos vorbei, von dem aus man den hohen Rücken des Attáviros sehen kann, des höchsten Berges auf Rhodos – wenn er nicht gerade in Wolken gehüllt ist.

Monolithos

Apolakkía

In Apolakkía treffen im Dorfzentrum mehrere Straßen zusammen. Die Tavernen, die den Knotenpunkt umgeben, sind recht erpicht darauf, die durchfahrenden Autos zu einer Pause zu bewegen, und die Tavernenwirte winken vehement auf der Straße in Richtung geeigneter Parkplätze. Man kann gar nicht anders als die Scheiben herunterzufahren und sich eine triftige Begründung auszudenken, warum man weiterfahren müsse.

Die Gegend an der südlichen Westküste zwischen Apolakkía und Kattaviá geht beinahe in eine weite Prärielandschaft mit stoppeligen Feldern und sanften Hügelerhebungen über.

AfterApolakkia1

Wenn die Felsen des auffallendsten schroffen Hügels in der Ebene eine rötlichere Farbe hätten, könnte er fast an den Ayers Rock im Zentrum Australiens erinnern.

AfterApolakkia2

Kattaviá

Kattaviá liegt in einer flachen Ebene fast ganz im Süden der Insel.

Kattavia

Von hier zweigt die Straße nach Prasonísi, der Südspitze von Rhodos ab. Aber das wird noch Ziel eines späteren Tages sein.

Mittlerweile war es schon spät geworden und mit einem letzten Blick auf die goldenen Felder im warmen Abendlicht machte ich mich auf den letzten kurzen Abschnitt zum nächsten Hotel.

Kattavia2

 

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3 Kommentare zu „Rhodos – Tag 3“

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